Mit einer einmaligen Linearität von ±1 µm, einer echtzeitfähigen Messrate von 500 Hz und einer leistungsfähigen Profinet-Industrieschnittstelle zur einfachen Integration in die Maschinensteuerung eröffnet der schnelle, präzise Radarsensor neue Anwendungsgebiete, in denen Messtechnik bisher nicht zum Einsatz kam.
Mit einer einmaligen Linearität von ±1 µm, einer echtzeitfähigen Messrate von 500 Hz und einer leistungsfähigen Profinet-Industrieschnittstelle zur einfachen Integration in die Maschinensteuerung eröffnet der schnelle, präzise Radarsensor neue Anwendungsgebiete, in denen Messtechnik bisher nicht zum Einsatz kam.
Für die Messung von geringen Distanzänderungen in höchster Genauigkeit mit einer Linearität bis ±1 µm!
Zuverlässige und schnelle Messung auch bei Staub, Dampf, Rauch, Vibrationen oder extremen Temperaturen
Minimaler Wartungsaufwand:
keine beweglichen Teile – kontaktlose Messung – kaum Reinigung nötig
Erkennung von kleinsten Ungenauigkeiten im Rundlauf von Walzen, die zum Beispiel auf Lagerschäden oder Defekten in der Oberfläche hinweisen können.
Die Oberfläche der Walze wird vom Radarsensor erfasst und als Nullpunkt festgelegt – D0.Bei Drehung der Walze werden kleinste Abweichungen der Oberfläche in Bezug zu D0 erfasst.
Bei der Produktion oder Verarbeitung von Plattenmaterial können kleinste Abweichungen in der Oberfläche (Veränderungen der Dicke, schadhafte Stellen durch Produktionsfehler) erkannt werden.
Erfassung der Abstandsänderung von einem Sollwert (Nullpunkt D0) zu einem Ist-Wert in der Oberfläche von Materialien, die am Radarsensor vorbei bewegt werden.
Überwachung kleinster Distanzänderungen im µmBereich zur frühzeitigen Erkennung von unzulässigen Abweichungen bevor ein Schaden entsteht.
Eine Möglichkeit zur Überwachung des Brückenzustands ist die sensorgestützte Überwachung der Brückenvibrationen und -durchbiegung bei der Überquerung bzw. Belastung durch schwere Fahrzeuge. Der Sensor wird hierzu einfach unterhalb der Brücke montiert und misst dann kontinuierlich den Abstand zum Boden – z. B. zum Straßenbelag. Über die Distanzänderung ermittelt der Radarsensor mit hoher Genauigkeit selbst kleinste Schwingungen der Brücke.
Montageplatte zur Winkel-Feinjustierung
Für ein optimales Messergebnis ist die exakte Ausrichtung
des Sensors auf das Messobjekt entscheidend. Die maximale
Signalstärke der reflektierten Radarwelle wird mit der
rechtwinkligen Ausrichtung des Radarsensors zur Oberfläche des
Messobjektes erreicht. Gerade bei schmalem Öffnungswinkel
sind die Toleranzen für eine Abweichung von der Senkrechten
relativ klein, um überhaupt ein Signal zu empfangen.
Zur Winkel-Feinjustierung des Radarsensors RAD7xx die eine
spezielle Monatgeplatte. Über 2 Justierschrauben lässt sich die
Platte bis ±2 mm horizontal und ±1,5 mm vertikal verstellen.
Über Gewindbohrungen lässt sich der RAD7xx sowohl direkt
alsauch mit dem Hitzeschutzgehäuse an der Montageplatte
befestigen
Unebene Oberflächen oder problematische Fokusierung auf ein
Zielobjekt in größerer Entfernung können die Signalstärke des zu
empfangenden Radarsignals stark beeinflussen. Zur Steigerung
der Signalstärke für eine höhere Messgenauigkeit können hier
Winkelreflektoren beitragen.
Winkelreflektoren „bündeln“ die Radarsignale über einen größeren
Bereich. Die Geometrie ist so ausgelegt, dass Reflektionen an jeder
Stelle (b+c) den gleichen Weg zum Sensor hin und zurück legen wie
die direkte Reflektion (a) im 90° Winkel.
Hitzeschutzgehäuse mit Anschluss für Luftkühlung
Das Hitzeschutzgehäuse für die Radarsensoren RAD7xx verfügt
über ein aktives Kühlsystem. Es ermöglicht den Betrieb der
Sensoren bei auch bei extremen Umgebungstemperaturen bis
1600 °C.